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Umweltzone
Was kostet eine Nachrüstung ?
Die Kosten für eine Nachrüstung liegen, je nach Fahrzeugtyp, zur Zeit bei 500 - 750 Euro. Für ältere Fahrzeuge kann es aber unter Umständen noch erheblich teurer werden. Allerdings sollte man bedenken, Fahrzeuge ohne Nachrüstung ( somit ohne Plakette ) haben einen erheblich höheren Wertverlust. Ein Weiterverkauf ist dann so gut wie unmöglich.
Nach 3 Jahren der Nachrüstung hat sich die Investition in der Regel amortisiert.
Wie wird nachgerüstet ?
Dieselfahrzeuge werden durch den Einbau eines Partikel-Filters nachgerüstet. Der Filter reduziert den Ausstoß der Feinstaub-Partikel.
Für Benziner wird eine kombinierte Nachrüstung, bestehend aus geregeltem Katalysator und einem Kaltlaufregler, angeboten.
Diese Investition sollte man sich genau überlegen, da Benziner von der Schadstoff-Regelung ausgenommen werden sollen, da sie überhaupt keinen Feinstaub erzeugen. Die Entscheidung der Bundesregierung wäre hier abzuwarten. Dann wäre voraussichtlich auch keine Förderung durch den Staat zu erwarten.
Gibt es eine staatliche Förderung ?
Ja - der Staat beteiligt sich an den Nachrüstkosten. Die Förderung erfolgt durch einen einmaligen Freibetrag in Höhe von 330 Euro. Zusätzlich entfällt bei Diesel-Fahrzeugen die sonst anstehende Steuererhöhung von 1,20 Euro pro 100 ccm.
Wie bekommt man die staatliche Förderung ?
Wer sein Fahrzeug nachrüsten möchte, muss sich in eine Werkstatt begeben, die solch einen Service anbietet. Nach erfolgter Nachrüstung erhält man dann dort eine Bescheinigung, die bei der zuständigen Zulassungsstelle vorzulegen ist, damit die Nachrüstung in die Fahrzeug-Papiere eingetragen werden kann.
Die Zulassungsstelle informiert dann die Finanzbehörde, welche dann den Steuerbonus rückwirkend ab dem 1. Januar des Jahres bis zum 31. Dezember 2009 erstattet.